Weinbrand

Was ist eigentlich Weinbrand genau?
Als Weinbrand oder Brandy wird ein destillierter Wein verstanden, der mit mindestens 36% Vol. Alk. vermarket wird. Der Wein wird zu einem maximalen Alkoholgehalt von 86% Vol. Alk. gebrannt und danach über eine gewisse Zeit in einem Holzfass gelagert. Langer Rede, kurzer Sinn: Ein hochprozentiger gebrannter Wein.

Der historische Weinbrand
Bereits 1000 nach Christus wurde "gebrannter Wein" in Schriften und Dokumenten erwähnt. Ein historisches Getränk also. Allerdings wurde Weinbrand erst als heilendes Mittel eingesetzt und in Apotheken verkauft bevor er zum Genuss Trunk erklärt wurde. 

Lagerung und ihre Auswirkung
Die Lagerung muss in Deutschland mindestens 6 Monate betragen und kann teilweise bis zu einige Dekaden dauern. Durch die Lagerung erhält der Weinbrand eine rauchige, holzige Note was durch die Länge der Lagerung noch intensiviert wird. Die Lagerung im Holzfass ist zudem mitverantwortlich, dass der Weinbrand seine goldene Farbe erhält.

Wann ist ein Weinbrand "gut"?
Um einen Weinbrand zu bewerten, gelten als beste Qualitätsmerkmale die fachliche Qualität des Herstellers, die verwendeten Trauben, das Oechslegehalt der Trauben und die Länge der Lagerung. Zu den bekanntesten Weinbränden gehört der französische Cognac oder Armagnac. Jedoch bedeutet eine gute Region nicht gleich Qualität, sondern die Herstellungsweise und die Leidenschaft des Herstellers zählen.

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